Sotchi kann kommen

Am Samstag, den 18.01.2014 war im slovenischen Rogla der letzte Qualifikationsweltcup im Parallel- Riesenslalom. Für Patrick Bussler, der zwar schon für die Olympischen Siele qualifiziert war, war es trotzdem ein wichtiger Test. Die Strecke in Rogla ähnelt sehr der in Sotchi, und Patrick testete die neue Bindungsplatte, die er zusammen mit dem berliner Ingenieurbüro FES entwickelt hat, das auch die deutschen Bobs baut. Diese Platte wurde speziell für etwas flachere Strecken konzipiert, aber Patrick hatte kaum Gelegenheit, sich auf der Platte einzufahren. Das war auch seine erste Erkenntnis, dass er jetzt intensiv mit der Platte trainieren muss. Erst während einem Weltcuprennen zu lernen, wie man mit der Platte fahren muss, kann es ja nicht sein.

Dafür lief es aber trotzdem sehr gut. Nach erster und zweiter Qualifikation hatte Patrick die drittschnellste Laufzeit. Er meint aber, dass es noch schneller geht, wenn er mit der Platte besser vertraut ist. Dass er dann als Dritter gegen den vierzehnten im Achtelfinale scheiterte bei stark aufweichendem Kurs, scheint nicht so wichtig. Hauptsache er fährt sich weiter au der Platte ein.

Die Slalombretter werden sowieso schon am Dienstag nach Sotchi vorausgeschickt, die langen Bretter braucht er ja noch für den Heimweltcup am 01.02. am Sudelfeld. Er wird also nur noch Riesenslalom trainieren.

  

Unser Nachwuchs fuhr zur gleichen Zeit das Vereinsrennen des FC Lengdorf mit, das bei exterem eisiger Piste Max Battenberg vor dem Kaderfahrer Yannik Angenend gewann.

Das erste offizielle Punkterennen, die Bayerische Meisterschaft im Slalom, findet am Tag nach dem Weltcuprennen am Sudelfeld statt. Mit dem FC Aschheim als Ausrichter, aber am Götschen.

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