Saisonstart der Aschheimer Snowboarder

Eigentlich startete Patrick Bussler ganz gut in die Saison: Deutscher Meister beim ersten open air Rennen in Hochfügen und damit auch die halbe WM Qualifikation.

Dann, drei Tage später, beim Training für den Weltcup in Carezza hatte ein italienischer Trainer einen Lauf mit neuen Stubbies, den kurzen Stangen der Snowboarder, gesteckt, die für die knappe Schneehöhe zu lange Gewinde hatten. Das harte Gelenk stand vor, mehrere Läufer verletzten sich, am heftigsten Patrick, dessen Schienbeinschoner zersplitterte. Die Kniescheibe bekam dadurch einen so heftigen Schlag, dass er zur Kernspin nach Hause musste.

So versäumte er die Weltcups in Carezza und Cortina. Zum Glück war der Knorpel nicht weiter beschädigt und mit und mit Umschlägen gegen den Bluterguss beruhigte sich das Knie allmählich. Am 10. Januar beim Weltcup in Bad Gastein spürte er keine Behinderung mehr und ging mit der fünftschnellsten Zeit ins Finale. Wohl wegen der Verletzungspause fehlte ihm noch die letzte Spritzigkeit, er verlor im Achtelfinale gegen seinen Angstgegner Promegger und wurde elfter. Immerhin ist er jetzt für die Weltmeisterschaft in der Sierra Nevada fix qualifiziert.

Am gleichen Tag, als Patrick Deutscher Meister wurde, schlug sich unser Nachwuchs in Haus im Ennstal recht achtbar. Jonas Scherl sicherte sich in seinem ersten FIS Rennen gleich 11 FIS Punkte, Aurelia Buccioni zeigte in der Klasse U14 schon internationales Format.

Eine Woche später in Cortina d' Ampezzo platzierten sich Cosmo und Kaijo Taniguchi im starken internationalen Feld mit dritten Plätzen in der jeweiligen Altersklasse weit vorne.

Am 4. Januar am Götschen bei den Deutschen Junioren Meisterschaft belegten Cosmo Taniguchi und Jonas Scherl die Plätze 3 und 4, ihre Gegner waren alle älter.

Jetzt gibt es zwei Wochenenden Training, dann kommt schon die Bayerische Meisterschaft, Patrick startet dann in Rogla, Slovenien, im Weltcup.

 

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