WM vorne dabei

Richtig gut verlief die Snowboard WM in der Sierra Nevada für Patrick Bussler von der Snowboard Abteilung des FC Aschheim nicht gerade. Erst musste der Riesenslalom am Dienstag wegen Schneesturm verschoben werden, in der halben Stunde vor dem vorgesehenen Start schneite es gut einen halben Meter.

Am Mittwoch beim Parallel Riesenslalom hatte er in der 2. Quali einen leichten Fahrfehler und ging nur als achter ins Finale. Wenigstens konnte er so im Achtelfinale gegen den Schweizer Kaspar Fluetsch den schnelleren Kurs aussuchen, und gewann problemlos. Im Viertelfinale gegen den Österreicher Benjamin Karl musste er dann auf den langsameren, und das war gegen den späteren Vizeweltmeister zu viel Handicap. Patrick wurde Siebter und sicherte sich wenigstens den A Kaderstatus.

Im nachgeholten Parallel Riesenslalom am Donnerstag wurde er durch die Unfähigkeit des Veranstalters irregulär behindert. In der 1. Quali bildete sich auf dem roten Kurs ein großes Loch, das die ersten Läufer stark bremste. Nachdem Patrick durchgefahren war, wurde die Quali unterbrochen und nachpräpariert. Die nachfolgenden Läufer waren dann im Scnitt eine halbe Sekunde schneller. Das war kaum aufzuholen und Patrick beendete die Quali nur als zwölfter. Sein Gegner im Achtelfinale, der Koreaner Sang-Ho Lee war dann auf der weichen Piste, die Patrick nicht so mag, der Schnellere, und es blieb bei Platz 12.

  

Umso erfolgreicher war unser Nachwuchs bei der Deutschen Jugendmeisterschaft im Slalom am Sonntag in Seefeld. Für die Leistung von Kaijo Taniguchi, dem Deutschen Meister in der U15 gehen mir die Superlative aus. Er siegte mit fast 8 Sekunden Vorsprung vor dem Zweiten! Dabei musste er nach einem Riss des Syndesmosebandes wochenlang pausieren, versäumte so die Deutsche Jugendmeisterschaft im Riesenslalom. Am Samstag stand er erstmals wieder auf dem Brett und dann solche Zeiten!

 

Seine Schwester Yuna Taniguchi, die bisher alle Titel abgeräumt hat, patzte im ersten Lauf und wurde diesmal nur Dritte. Felix Adler, der im März letzten Jahres in der Rennsportgruppe des FC Aschheim angefangen hat, stand in der U12 nach zwei soliden Läufen auch als Dritter am Podest. In so kurzer Zeit mit den Gebirglern mithalten, alle Achtung!

Pech hatte Aurelia Buccioni, die nach einem schweren Sturz in Tauplitz viel zu ängstlich in den ersten Lauf ging, und nach Fahrfehler im Zweiten als Fünfte weit unter ihren Möglichkeiten blieb.

Aber bei 4 Teilnehmern drei Podestplätze, das bezeugt wirklich die solide Ausbildung in der Rennsport Abteilung des FC Aschheim.

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